Datum: ca. von 2008
Kabellänge
messen habe ich als erstes versucht. Dazu habe ich den miniVNA
für "Reflection" kalibriert und ein 15,85m langes Aircell7 Kabel (Verkürzungsfaktor 0,83)
angeschlossen
(2
PL-Stecker
an
den
Kabelenden,
Anschluss
zum
miniVNA
über
PL-BNC-adapter).
Das Ergebnis sieht folgendermassen aus:
Die von der
miniVNA-Software angezeigte Kabellänge ist mit 16,59m ziemlich
genau 1m
zu lang! Dabei ist es auch ziemlich egal, ob das Kabel aufgerollt, oder
ausgelegt ist. Das hat so gut wie keinen Einfluss auf die angezeigte
Länge. Einen imensen Einfluss hat natürlich die Angabe des
Verkürzungsfaktors, aber die 0,83 für Aircell7 habe ich an
verschiedenen Stellen im Internet gefunden. Das es wirklich ein
Aircell7 Kabel ist, ist auch sicher, es steht nämlich drauf ;-)
Antenne messen war gleich als
nächstes dran :-) Hierfür habe ich den miniVNA im Shack
an die
Antennenleitung angeschlossen (RG58) und folgende Anzeige erhalten:
Interessant wird nun noch die Antwort
auf die Frage werden, welchen Einfluss das Antennenkabel auf die
Eigenschaften der Antennenanlage hat. Dazu muss aber erst mal das
Wetter besser werden, damit ich direkt an der Antenne messen kann.
Die zum miniVNA gehörende Software kann leider kein Smith Diagramm
anzeigen. Es gibt aber ein Excel-Sheet von Dan Maguire (AC6LA), das in
der "+"-Version (Zplots+) sogar den miniVNA steuern kann und ein
Smith-Diagramm erstellt.
Die Ausgaben von Zplots+ an der gleichen invertedV sehen
folgendermassen aus:
Induktivität einer Luftspule
messen war Aufgabe auf dem Solar-Fieldday von
F37. Ich hatte versucht, eine
verkürzte invertedV für das 80m Band zu bauen. Aus dem Buch
"Inverted-Vee-Antennen" von Jürgen A. Weigl habe ich mir dazu
folgende Konstruktion heraus gesucht: 10,5m Litze - 100µH
Spule - 2m Litze - Einspeisepunkt - 2m Litze - 100µH Spule -
10.5m Spule. Zusammen mit DL3FAF (Bernd) habe ich zwei Luft-Spulen
hergestellt, deren Mechanik ich mit oben genannten
Tools zur Antennenberechnung
berechnet hatte. Tatsächlich heraus gekommen ;-) sind folgende
Spulen: Windungszahl = 112, Spulendurchmesser = 32mm, Spulenlänge
= 137mm, Drahtdicke = 1,12mm Lackdraht. Rechnet man diese Spule mit dem
Freeware Tool "mini Ringkern Rechner" zurück, erhält man eine
rechnerische Induktivität von ~84µH. Eine Messtechnische
Überprüfung dieses Wertes hatte ich zuerst mit dem miniVNA
gar nicht hin bekommen, bis OM Günter (DL6YN) mit seinem
LCR-Multimeter 76µH gemessen hat. Nun wollte ich auch ein solches
LCR-Meter kaufen und habe Datenblätter verschiedener Geräte
miteinander verglichen. Dabei ist mir aufgefallen, das diese
Geräte mit einer Frequenz von 250Hz bis 1kHz messen! Den miniVNA
hatte ich immer auf das 80m Band eingestellt (3,5Mhz - 3,8MHz). Das
rechte Bild zeigt nun die Messung mit der kleinstmöglichen
Frequenz des miniVNA (0,1MHz) bis 4MHz. Und siehe da, im unteren
Bereich stimmt das Messergebnis mit der Rechnung überein. Aber was
heisst das nun für meine verkürzte invertedV? Die will ich ja
schließlich im 80m-Band verwenden.

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mit Hilfe der Yahoogruppe "
analyzer_iw3hev"
habe ich es endlich hin bekommen,
das die miniVNA-Software 2.30 auch unter Windows 98 auf meinem betagten
Libretto läuft (CPU = 233MHz Intel Pentium MMX).