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Antennen
Seit dem 1 September 2006 dürfen auch Amateurfunker mit der Lizensklasse E auf Teile der Kurzwellenbänder160m, 80m, 15m, und 10m (alle mit max. 100W PEP). Das hat mich (DO1ESG) zum Kauf eines Yaesu FT-857 verleitet, mit dem ich gerade meine ersten Kurzwellenerfahrungen sammele. Die verwendeten Antennen findet man weiter unten: MP-1Inverted-Vee
Mittlerweile habe ich auf das Rufzeichen DK5ES "upgegraded" und versuche mich gerade an Trap-Dipolen. Demnächst mehr davon :-)

Hier ein paar nützliche Tools zur Antennenberechnung:
Berechnung der Induktivität einer einlagigen Zylinderspule
Berechnung einer einlagigen Zylinderspule mit optimaler Güte
Berechnung eines verkürzten Dipols
Rufzeichenabfrage bei der Bundesnetzagentur
meine aktuellen PSK31 QSOs

miniVNA
Auf dem Antennenkurs des OV Idestein (F22) habe ich gelernt, das die Betrachtung des SWR als alleinige Größe nicht ausreicht um eine Antenne zu beurteilen. Es werden weitere Messwerte benötigt, die z.B. mit Hilfe eines Antennenanalyzers bestimmt werden können. Da ich mich aktuell nur in der 50Ohm-Welt bewege (Coax-Kabel) und die Möglichkeit gut finde, neue Features per Software hinzuzufügen, habe ich mich zum Kauf eines miniVNA entschieden. Meine Erfahrungen damit finden sich hier: miniVNA

Digitalmodi
(20.04.2008) mittlerweile habe ich ein paar Digitalmodi ausprobiert. Hier ein Paar Notizen dazu, die mir auch selbst als Nachschlagewerk dienen sollen :-)

Sonstiges
Wer zu einem Locator eine Landkarte angezeigt haben möchte, kann das hier machen Locatoranzeige 


MP-1 Antenne

Datum: ca. von 2006

MP1 mit 80m Spule



erster "Shack"

Zur Steuerung des FT-857D habe ich mir ein eigenes CAT-Interface gebastelt. Man greife einfach die Betriebsspannung des FT-857D an der CAT-Buchse ab, versorge damit einen 78M05 Spannungsregler und mit dessen 5V einen RS232 Treiber. Es müssen lediglich RxD und TxD Pegel gewandelt werden. Der Laptop zeigt die Oberfläche der Software "HamRadioDeluxe", mit deren Hilfe sich auch Funktionen aktivieren/verändern lassen, die man sonst erst über Untermenüs erreicht. Schicke Sache. Ausserdem ist auch noch eine gute PSK31 Software mit dabei. Aber das Beste ist, die Software ist kostenfrei!
Als Soundkarte verwende ich eine externe USB-Soundkarte. Falls doch mal was kaputt geht, dann lieber die, als die im Laptop integrierte;-)
Die Antenne ist eine MP-1 mit 80m Zusatzspule. Das Abstimmen ist etwas knifflig (geht jetzt super mit meinem neuen miniVNA). Da experimentiere ich gerade dran rum. Scheint aktuell so, das man den Blitzableiter gut als Gegengewicht verwenden kann.
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Inverted Vee Antenne

Datum: von 12.2006

Seit dem 10.12.2006 ziert eine Inverted Vee das Hausdach. Sie besteht aus einem 1:1 Balun und normaler 1,5²mm Installationslitze (Kupfer). Nach der Montage haben sich die Hinweise aus der Literatur auch messtechnisch bestätigen lassen. Liegt der Spreizwinkel unter 90°, ist das SWR und auch die Bandbreite der Inverted Vee relativ schlecht. Ein vergrößern des Winkels bringt da einiges! Ich liste mal unsere Messergebnisse auf (ermittelt mit einem MFJ-259 von DL3FAF):


Drahtlänge Spreizwinkel          
18.60m 73° 1:3 (3.560 MHz) 1:2 (3.615 MHz) 1:1.5 (3.660 MHz) 1:2 (3.740 MHz) 1:3 (3.800 MHz)
18.60m 94° 1:2 (3.536 MHz) 1:1.5 (3.570 MHz) 1:1 (3.606 MHz) 1:1.5 (3660 MHz) 1:2 (3700 MHz)

Inverted Vee Antenne

Den Spreizwinkel habe ich mit Hilfe meines Garmin Etrex GPS Empfängers ermittelt. Das geht ersteunlich gut. Als Software zur Visualisierung habe ich "EasyGPS" verwendet. Damit lassen sich die Abstände und Winkel der einzelnen Messpunkte darstellen. Hier mal ein Screenshot vom Hauptfenster mit eingelesenen Wegpunkten.

Inverted Vee als GPS Wegpunkte
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miniVNA

Datum: ca. von 2008
Kabellänge messen
habe ich als erstes versucht. Dazu habe ich den miniVNA für "Reflection" kalibriert und ein 15,85m langes Aircell7 Kabel (Verkürzungsfaktor 0,83) angeschlossen (2 PL-Stecker an den Kabelenden, Anschluss zum miniVNA über PL-BNC-adapter).
Das Ergebnis sieht folgendermassen aus:
Kabellaenge
Die von der miniVNA-Software angezeigte Kabellänge ist mit 16,59m ziemlich genau 1m zu lang! Dabei ist es auch ziemlich egal, ob das Kabel aufgerollt, oder ausgelegt ist. Das hat so gut wie keinen Einfluss auf die angezeigte Länge. Einen imensen Einfluss hat natürlich die Angabe des Verkürzungsfaktors, aber die 0,83 für Aircell7 habe ich an verschiedenen Stellen im Internet gefunden. Das es wirklich ein Aircell7 Kabel ist, ist auch sicher, es steht nämlich drauf ;-)

Antenne messen war gleich als nächstes dran :-)  Hierfür habe ich den miniVNA im Shack an die Antennenleitung angeschlossen (RG58) und folgende Anzeige erhalten:

miniVNA invertedV 80m
Interessant wird nun noch die Antwort auf die Frage werden, welchen Einfluss das Antennenkabel auf die Eigenschaften der Antennenanlage hat. Dazu muss aber erst mal das Wetter besser werden, damit ich direkt an der Antenne messen kann.


Die zum miniVNA gehörende Software kann leider kein Smith Diagramm anzeigen. Es gibt aber ein Excel-Sheet von Dan Maguire (AC6LA), das in der "+"-Version (Zplots+) sogar den miniVNA steuern kann und ein Smith-Diagramm erstellt.
Die Ausgaben von Zplots+ an der gleichen invertedV sehen folgendermassen aus:
Zplot invertedV fuer 80m Band                         Zplot Smith Diagramm invertedV fuer 80m Band


Induktivität einer Luftspule messen war Aufgabe auf dem Solar-Fieldday von F37.  Ich hatte versucht, eine verkürzte invertedV für das 80m Band zu bauen. Aus dem Buch "Inverted-Vee-Antennen" von Jürgen A. Weigl habe ich mir dazu folgende Konstruktion heraus gesucht:  10,5m Litze - 100µH Spule - 2m Litze - Einspeisepunkt - 2m Litze - 100µH Spule - 10.5m Spule. Zusammen mit DL3FAF (Bernd) habe ich zwei Luft-Spulen hergestellt, deren Mechanik ich mit oben genannten Tools zur Antennenberechnung berechnet hatte. Tatsächlich heraus gekommen ;-) sind folgende Spulen: Windungszahl = 112, Spulendurchmesser = 32mm, Spulenlänge = 137mm, Drahtdicke = 1,12mm Lackdraht. Rechnet man diese Spule mit dem Freeware Tool "mini Ringkern Rechner" zurück, erhält man eine rechnerische Induktivität von ~84µH. Eine Messtechnische Überprüfung dieses Wertes hatte ich zuerst mit dem miniVNA gar nicht hin bekommen, bis OM Günter (DL6YN) mit seinem LCR-Multimeter 76µH gemessen hat. Nun wollte ich auch ein solches LCR-Meter kaufen und habe Datenblätter verschiedener Geräte miteinander verglichen. Dabei ist mir aufgefallen, das diese Geräte mit einer Frequenz von 250Hz bis 1kHz messen! Den miniVNA hatte ich immer auf das 80m Band eingestellt (3,5Mhz - 3,8MHz). Das rechte Bild zeigt nun die Messung mit der kleinstmöglichen Frequenz des miniVNA (0,1MHz) bis 4MHz. Und siehe da, im unteren Bereich stimmt das Messergebnis mit der Rechnung überein. Aber was heisst das nun für meine verkürzte invertedV? Die will ich ja schließlich im 80m-Band verwenden.
 
miniRingkern Rechner


Messung Luftspule


mit Hilfe der Yahoogruppe "analyzer_iw3hev" habe ich es endlich hin bekommen, das die miniVNA-Software 2.30 auch unter Windows 98 auf meinem betagten Libretto läuft (CPU = 233MHz Intel Pentium MMX).
Libretto mit miniVNA 2.30

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